WIEDERBELEBUNG BAUERNHOF

Ganz schön alt! Bereits vor mehreren Jahrhunderten entstand der heute denkmalgeschützte Bauernhof, nach einem Dorfbrand im Jahr 1683.

Das Ensemble, bestehend aus Stadl und Bauernhaus, ist mittlererweile einer der letzten historischen Höfe im Dorfkern von Ladis. Bei der Generalsanierung wurde besonderer Wert auf den Erhalt der alten Substanz und die Verwendung nachhaltiger, regionaler Materialien gelegt.

Historische Ansicht

Der primäre Beweggrund, den leerstehenden Hof zu sanieren, lag im Wohnraumbedarf der Eigentümer. Um die enormen Finanzierungskosten bewältigen zu können, entschied man sich zur Schaffung von drei zusätzlichen Wohneinheiten für eine touristische Nutzung. 

SANIERUNG STADL //

Keine Fundamente und niedrige Raumhöhen - der alte Stall wurde direkt auf die Erde gebaut, deshalb musste zuerst Erdboden abgetragen und das komplette Gebäude unterfangen werden.

Aufgrund des geforderten Erhalts des historischen Nolpenstadels durch das Bundesdenkmalamt musste die komplette Holzkonstruktion während der Bauphase provisorisch unterstellt und morsche Rundholzbalken zum Teil erneuert werden. 

Innerhalb der Rahmenbedingungen von Bestand und Denkmalschutz entstand ein Haus im Haus. Eine besondere Aufgabe war die Schaffung einer vertikalen Erschließung, da es bis dato keiner Verbindung zwischen unten liegendem Stall und darüber befindlichem Stadl bedurfte. 

Die größte Herausforderung bei der Einbettung des neuen Holzriegel-Würfels in den alten Stadl lag in der Anknüpfung an die Bestandskonstruktion, welche sich in Lage und Höhe, im Laufe der Jahrhunderte, um mehr als einen halben Meter verschoben hat!!!

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WEITERE PROJEKTE //